Wörschachklamm

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Routenplaner

Motivbeschreibung

In ständiger Wühlarbeit hat sich der Wörschachbach über Jahrtausende von Jahren durch das Felsgestein seinen Weg gegraben. Hoch über dem heutigen Klammsteig kann der aufmerksame Klammbesucher beiderseits der Felswände die Spuren dieser Arbeit in der Form von ausgeschwemmten Felshöhlen sehen. Durch diese Schlucht sind um das Jahr 1880 Händler und Fuhrwerker mit Pferdegespannen gefahren. Am hinteren Klammausgang, oberhalb des heutigen Steges, sieht man die in den Fels gemeißelten Widerlager. Sie dienten als Auflage für die Träger einer steilen Brücke. Großteils führte der Weg aber meist dem Bachbett entlang, welches sich seither schon mehrmals verändert hat. Später, als man wahrscheinlich der Beschwerlichkeit wegen das Pferdefuhrwerk aufgab, diente die Anlage noch für die Holzlieferung mit Ziehschlitten und als Holzrise. Diese Transportarten von Holz und Holzkohle, welche bei der Kohlstätte am hinteren Klammausgang gewonnen wurde, wurden dann aber auch im Laufe der Zeit eingestellt - mehrere schwere Unfälle haben dazu wohl den Anlass gegeben. Eine einmalige Pionierleistung war die Erbauung des Klammsteges - heute führen gesicherte Steige durch das wilde und romantische Naturdenkmal. Initiator der Erbauung des Klammsteges war der Sägewerksbesitzer Gabriel Schally aus Maitschern bei Wörschach, welcher zum Gelingen dieses Werkes entscheidend beitrug. Zeittafel 1880 Durchfahrt von Händlern und Fuhrwerkern mit Pferdegespannen 1894 Erbauung einer Holzrise durch die Klamm 1901 Erschließung der Klamm durch Stege bis zur „Kuchl" 1905 Fertigstellung eines begehbaren Steges durch die gesamte Klamm 1938 Ernennung zum Naturdenkmal 1941 Zerstörung der Klamm durch heftigen Gewitterregen 1949 Wiedereröffnung der Klamm 1967 Arge Verwüstung der Klammstege durch Erdrutsch im Pichler-Lehen Wiedererrichtung der Stege durch die Pioniereinheit der Kaserne Aigen 2000 Errichtung von Informationstafel 2001 Errichtung Skulptur beim Eingang zur Klamm 2006 100-Jahrfeier Wörschach Klamm 2008 Errichtung einer Durchsichtsplattform 2014 Umfangreiche Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen im Fels- und Stegbereich

Kategorien:

Landschaften

Themen:

Freizeit

Weitere Informationen

Drehgenehmigung:
Gemeinde Wörschach Bgm. Ing. Franz Lemmerer 8942 Wörschach Tel.: +43 (0) 3682/ 22301
www.woerschach.at

Verfügbarkeit:

Mai bis Oktober - Nach Vereinbarung.

Zusätzliche Räumlichkeiten:

Informationsstelle beim Klammeingang.

Erschließung:
Strom: nur beim Klammeingang vorhanden; Wasser: vorhanden; Zufahrt: vorhanden (nur in Absprache möglich).

Geräuschsituation:

Rauschen der Wasserfälle

Parkplätze und weitere Stellflächen:

Am Parkplatz vor dem Klammeingang vorhanden! Parkmöglichkeit auf Anfrage auch direkt beim Klammeingang.


Verkehrsanbindung: Bahnhof im Ort. Graz: ca. 130 km. Salzburg: ca. 130 km. Wien: ca. 240 km . Vom Klammeingang ca. 10 Gehminuten ins Ortszentrum von Wörschach.

Infrastruktur:
Übernachtungsmöglichkeit in den Beherbergungsbetrieben der Bergregion Grimming. Verschiedenste Gastronomiebetriebe.

Detaillierte Informationen:
www.urlaubsland.at

Kontakt

Motivadresse:
8943 Wörschach

www.woerschach.at

Kontaktperson: 
Tourismusverband Bergregion Grimming 8952 Irdning Nr. 220
Tel. +43 (0) 3682/ 23999

E-Mail: